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In Memoriam

Heute ist der siebte April 2016 – vor einem Jahr verstarb unerwartet und viel zu früh unserer damaliger stellvertretender Vorsitzender und Freund Frank Bürger. Dies möchten wir zum Anlass nehmen und einen Moment innehalten und Frank gedenken.

Frank Bürger
Frank Bürger

Frank war nicht nur Mitbegründer des Hackerspace, er war uns immer ein Freund und das ist einer der vielen Gründe warum wir die Erinnerung an ihn bewahren und wachhalten möchten. Der griechische Naturphilosoph Thales von Milet sagte dazu treffend:

Denk an deine Freunde, ob sie da sind oder fort.

Wer mehr über Frank erfahren möchte, kann dies in unserem Nachruf tun.

Mach’s gut, und danke für den Fisch

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan und manchmal gibt es Tage, welche man am liebsten ungeschehen machen würde. Der 7. April 2015, war ein solcher Tag. An diesem Dienstag ist Frank Bürger (@notizn) im Alter von 49 Jahren unerwartet verstorben. Frank war nicht nur Mitbegründer dieses Vereines und stellvertretender Vorsitzer – vor allem war er uns ein guter Freund.

Frank Bürger
Frank Bürger

Wir lernten Frank vor über sechs Jahren, im Rahmen des freitäglichen Bloggerstammtisches in Neubrandenburg kennen. Eine seiner Leidenschaften, als gelernter Mediengestalter, war das Design. So verdanken wir ihm nicht nur unserer Logo oder unsere unverkennbaren Plakate, er stand auch immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn man Fragen zu diesem Themenkomplex hatte.

Als beim Bloggerstammtisch Ende 2013 die Idee für die Gründung eines Hackerspace in Neubrandenburg aufkam, war Frank einer der ersten welche diese Idee mit Begeisterung umsetzen wollten. Seine großes Interesse für neue Technologien und Medien und seine kritische Betrachtung der Printmedien, welche er mit dem Satz:

Das ist totes Holz.

kurz und prägnant auf den Punkt brachte, führte immer wieder zu interessanten Diskussionen über das was die Zukunft bringen würde. Eine weitere Leidenschaft von Frank waren Podcasts – so informierte er uns immer über die neusten und hörenswertesten Podcasts und fasste sie auf Wunsch für uns zusammen. Wenn er Dinge anging dann richtig, so erinnern wir uns an die kurze Frage, nach einem Foto im Hackerspace – welches dann allerdings etwas länger dauert – schließlich musste die Kamera erst ordentlich eingestellt werden. Halbe Sachen in solchen Fragen gab es bei ihm nicht.

Frank bei seinem letzten Besuch im Hackerspace
Frank bei seinem letzten Besuch im Hackerspace

In den letzten Monaten begann er sich das Programmieren beizubringen – auch um eines seiner Herzenprojekt umzusetzen – er wollte eine Plattform schaffen, auf welcher man sich über das aktuelle Essen in der Umgebung informieren konnte. Die Erinnerung an diesen hilfsbereiten und offenen Menschen macht uns glücklich, wie uns sein Verlust traurig macht. Oder wie Dante Alighieri es vor über sechshundert Jahren in der göttlichen Komödie ausdrückte:

Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.